SCHADENERSATZ IN ÖSTERREICH

Schadenersatz bzw. das Schadenersatzrecht zählt für Sie als Geschädigte oder Geschädigter zu den wichtigsten Rechtsgebieten, da es Sie im Falle eines fremdverschuldeten Schadens (materiell und immateriell) schadlos hält. Schätzungen zufolge betrifft es mehr als die Hälfte aller zivilrechtlichen Angelegenheiten.

In den meisten Fällen geht es um die Geltendmachung von Schadenersatz in Form von Schmerzengeld, finanzieller Wiedergutmachung eines entstandenen materiellen Schadens oder eines Schadens an Vermögenswerten sowie um die Abgeltung eines etwaigen Verdienstentganges aufgrund von körperlichen Schäden oder Verletzungen und der damit einhergehenden zeitlich begrenzten oder dauerhaften Arbeits- bzw. Erwerbsunfähigkeit.

In diesen Fällen und in allen weiteren Bereichen des Schadenersatzrechts stehen Ihnen unsere Rechtsanwälte für Schadenersatz kompetent zur Seite und regeln Ihren Anspruch auf Schadensausgleich für Sie.

WARUM SIE IM SCHADENSFALL EINEN RECHTSANWALT FÜR SCHADENERSATZ HINZUZIEHEN SOLLTEN

Das Durchsetzen eines Schadenersatzanspruchs erfordert ein fundiertes Wissen bezüglich der Bestimmungen und Regelungen des Schadenersatzrechts.

Von der Berechnung des Schmerzengeldes oder des Anspruchs auf Schadenersatz bis zur Schadenersatzklage, unsere Rechtsanwälte begleiten Sie während des gesamten Prozesses. Sie werden ständig auf dem Laufenden gehalten, sodass Sie sich uneingeschränkt um Ihre beruflichen und privaten Angelegenheiten kümmern können.

Ihr Vorteil: Die Anwälte für Schadenersatz unserer Kanzlei in Wien haben jahrelange Erfahrung im Schadenersatzrecht und sind mit dessen Bestimmungen bestens vertraut und auf dem neuesten Wissensstand. Überlassen Sie die komplizierten Gesetzestexte und Bestimmungen unseren ExpertInnen.

VORAUSSETZUNGEN FÜR DEN SCHADENERSATZ

  1. Schaden: Grundvoraussetzung für einen Schadenersatzanspruch ist, dass es einen Schaden gibt.
  2. Verursachung: Der Schaden muss verursacht worden sein und darf nicht das Produkt reinen Zufalls sein. Es muss also ein ursächliches Verhalten des Schädigers vorliegen, ohne welches der Schaden nicht eingetreten wäre. Es muss eine Kausalkette zwischen ursächlichem Verhalten des Schädigers und dem verursachten Schaden vorliegen. Dementsprechend wird abgeschätzt, ob der Schaden auch entstanden wäre, wenn dieses ursprüngliche Verhalten nicht gegeben gewesen wäre.
  3. Rechtswidrigkeit: Um Anspruch auf Schadenersatz zu haben, muss der Schädiger gegen die Rechtsordnung verstoßen, also rechtswidrig gehandelt haben.
  4. Verschulden: Wurde ein Schaden verursacht und treffen die zuvor genannten Voraussetzungen zu, ist des Weiteren zu prüfen, ob das Verhalten, welches ursächlich zum Schaden geführt hat, dem Schädiger nicht nur zuordenbar, sondern auch vorwerfbar ist. Dies ist dann der Fall, wenn man vom Schädiger auch ein rechtmäßiges Verhalten hätte erwarten können. Dabei spielen das Alter, die mentale Gesundheit (Zurechnungsfähigkeit) sowie die Frage des Vorsatzes und der Fahrlässigkeit eine entscheidende Rolle.

Sind alle 4 Voraussetzungen gegeben, besteht Schadenersatzpflicht vonseiten des Schädigers und Ihnen steht als Geschädigter Schadenersatz zu.

Bedeutet dies, dass Sie immer Anspruch auf Schadenersatz in Form eines Geldersatzes haben?

Nein, das bedeutet es nicht. Auch dafür gibt es im Schadenersatzrecht eine ganz klar definierte Regelung.

WELCHE VORAUSSETZUNGEN MUSS FÜR EINEN SCHADENERSATZANSPRUCH IN FORM EINES GELDERSATZES GEGEBEN SEIN?

Grundsätzlich und prinzipiell geht das Schadenersatzrecht in Österreich vom Grundsatz aus, dass jeder seinen Schaden selbst trägt. In den §§ 1293 ffABGB ist das Schadenersatzrecht festgeschriebenVereinfacht: Es müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein, wenn man den bei einem selbst eingetretenen Schaden von jemand anderen ersetzt haben möchte.

Grundlage des Schadenersatzrechts in Österreich ist der Gedanke des Ausgleichs. Haben Sie einen Schaden erlitten und wurde dieser vom Schädiger schuldhaft und rechtswidrig zugefügt, steht Ihnen als Geschädigter ein Ausgleich des Schadens zu. Prinzipiell gilt im Schadenersatzrecht der Grundsatz der Wiederherstellung des vorigen Zustands, auch Naturalrestitution genannt. Erst, wenn diese Naturalrestitution nicht möglich ist, ist die Ersatzfähigkeit gegeben und Sie haben Anspruch auf Schadenersatz in Form eines sogenannten Geldersatzes.

DAS SCHMERZENGELD - SCHADENERSATZ FÜR IMMATERIELLEN SCHADEN

Das Schmerzengeld ist ein Anspruch auf Schadenersatz als Ausgleich für immaterielle Schäden. Es handelt sich um Schäden nicht vermögensrechtlicher Art, eine Naturalrestitution ist nicht möglich. Neben körperlichen Schäden sollen auch alle Unannehmlichkeiten, seelischen Belastungen durch das Schmerzengeld wiedergutgemacht werden, die mit einem solchen körperlichen Schaden einhergehen.

Da es infolge eines körperlichen, aber auch mit dem körperlichen Schaden einhergehenden seelischen Schadens oft zu einem finanziellen Schaden in Form eines Verdienstentgangs kommt, muss auch dieser im Rahmen eines Schadenersatzanspruches nach dem Schadenersatzrecht wiedergutgemacht werden.

WOBEI KÖNNEN UNSERE ANWÄLTE FÜR SCHADENERSATZRECHT SIE KOMPETENT UNTERSTÜTZEN

  • Prüfung von Schadenersatzansprüchen
  • Berechnung der Höhe des Schadenersatzanspruchs
  • Beurteilung von Prozess- und Kostenrisiken
  • Außergerichtliche Durchsetzung von Schadenersatzansprüchen bzw. Schmerzengeldforderungen
  • Verhandlung und Abschluss von Vergleichen mit z. B. Haftpflichtversicherungen
  • Geltendmachung von Schadenersatzforderungen bzw. Schmerzengeldforderungen vor
  • u.v.m.

Sie wollen einen Schadenersatzanspruch durchsetzen oder den ungerechtfertigten Schadenersatzanspruch Ihnen gegenüber abwehren? Sie benötigen Unterstützung beim Durchsetzen des Schadenersatzrechts für Ihr Unternehmen oder privat gegenüber Versicherungen oder anderen Institutionen?

Bildquellen